Hörgeräte werden zunehmend leistungsfähiger, dabei aber auch immer kleiner, um die optische Auffälligkeit zu vermindern. Einige Varianten sind von den Mitmenschen im Alltag kaum noch zu erkennen.

Hörgeräte zum Ausgleich von Hörschädigungen sind in den vergangenen Jahrzehnten immer weiter verkleinert worden. Unterschieden wird zumeist zwischen Geräten, die hinter dem Ohr getragen werden sowie solchen, die im Ohr getragen werden. Letztere sind oft individuell an die Ohrmuschel des Nutzers angepasst. Auch Implantate sind möglich, diese werden durch operative Eingriffe eingesetzt.

Aufgrund der komplexen Technik bei immer kleinerer Bauform sind viele Hörgeräte relativ teuer. Insbesondere bei geringen Hörverlusten kann es sich lohnen, auf gebrauchte Hörgeräte zurückzugreifen. Ein entsprechendes Angebot findet man beispielsweise im Internet. Allerdings gibt es beim Kauf einiges zu beachten. Bevor ein gebraucht gekauftes Gerät eingesetzt wird, sollte man unbedingt Rücksprache mit einem Akustiker halten – falsche Einstellungen können das Gehör schädigen. Die Ersparnis im Vergleich zum Neukauf kann so gemindert werden: Für die professionell vorgenommene Konfiguration durch den Fachmann werden häufig Kosten fällig. Auch sind nicht alle Geräte für den Ausgleich sämtlicher Arten von Hörverlust geeignet. Zudem entfallen beim Gebrauchtkauf eventuelle Garantien und Gewährleistungen.

Nützlich kann es sein, zusätzlich zu einem bereits vorhandenen Hörgerät einen gebrauchten und baugleichen Ersatz zu kaufen. Die erste Hörhilfe sollte hingegen ein neues Gerät sein, das nach entsprechender Beratung individuell vom Akustiker eingestellt wurde.