Wer sich für Immobilien und Finanzen interessiert, kann die Arbeit als Makler in Erwägung ziehen. Dieser Job bietet abwechslungsreiche Arbeiten im Büro und im Rahmen der Besichtigungen auch Kundenkontakt.
Wer als Immobilienmakler arbeiten möchte, sollte einige wichtige Voraussetzungen erfüllen: Das Interesse an Immobilien und Entwicklungen am Immobilienmarkt ist von großer Bedeutung, aber auch Menschenkenntnis und der Umgang mit Kunden spielen in diesem Beruf eine wichtige Rolle. Schließlich geht es darum, Immobilien an Kunden zu vermitteln.
Der Alltag eines Immobilienmaklers besteht in der Regel aus Arbeit im Büro und der Durchführung von Besichtigungen. Er muss die Objekte, die er vermitteln soll, in Form von Exposés darstellen, so dass er sie potenziellen Klienten präsentieren kann. Ein Exposé enthält wichtige Daten der Immobilie, wie z. B. die genaue Lage, Größe, Ausstattung und auch Informationen zur Bausubstanz und zum gegenwärtigen baulichen Zustand. Außerdem sind Fotos ein wichtiger Bestandteil eines jeden Exposés. Es dürfen sowohl Innen- als auch Außenaufnahmen nicht fehlen, und in einem umfangreichen Exposé ist in der Regel auch eine Flurkarte enthalten. Anhand dieser Informationen kann sich ein Interessent einen Eindruck von dem Objekt verschaffen und entscheiden, ob es sich lohnt, einen Besichtigungstermin zu vereinbaren. Zur Büroarbeit eines Immobilienmaklers gehört außerdem das Verwalten der Kundenkartei, die Rechnungslegung und das Schalten von Anzeigen, um für die angebotenen Objekte Interessenten zu finden. Ein Makler, der sich auf die Vermittlung von Immobilien spezialisiert hat, verfügt über umfassende Kenntnisse über die Vor-und Nachteile verschiedener Medien und Werbeformen und hat auch Kenntnisse darüber, wie eine ansprechende Immobilienanzeige zu gestalten ist.
Der praktische Teil der Arbeit als Makler für Immobilien ist das Durchführen von Besichtigungen. Hier ist vor allem menschliches Gespür gefragt: Er sollte versuchen, die Wünsche und Vorstellungen des Kunden so gut wie möglich zu erfassen und entsprechende Objekte präsentieren. Auch die Art der Präsentation kann entscheidend sein. Wenn der Makler es versteht, die Vorzüge einer Immobilie herauszustellen und Aspekte zu akzentuieren, die eine positive Kaufentscheidung begünstigen, hat er gute Chancen auf einen Vertragsabschluss.
Das Einkommen eines Immobilienmaklers bemisst sich daran, wie viele Objekte er verkauft oder vermietet hat. In der Regel wird die Höhe der zu zahlenden Provision vereinbart, wenn der Kunde den Makler mit der Immobilienvermittlung beauftragt. Nach erfolgreichem Abschluss des Geschäftes wird die Provision fällig, bei Immobilienverkäufen beträgt sie meist ca. 7 Prozent des Kaufpreises. Die Berufsbezeichnung ist nicht geschützt, d. h. dass man auch ohne eine spezielle Ausbildung als Makler tätig sein darf.







